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Meine Malanfänge…

Bunt und verspielt waren meine ersten Malversuche! Sie haben mich zu dem gemacht was ich heute bin und stets motiviert weiterzumachen! Ich freue mich auf alles was noch vor mir liegt aber erstmal möchte ich euch erzählen wie ich überhaupt zum Malen gekommen bin und vielleicht….erkennt sich so mancher von euch darin wieder! 🙂

Es war im Jahre 2006. Meine kleine Familie verlangte bestimmt viel Aufmerksamkeit und erfüllte mich großem Glück, aber ich hatte das Bedürfniss neue Erfahrungen zu sammeln die ausserhalb vom Wäsche waschen, Kindererziehung und Einkäufen standen.
So kaufte ich Acrylfarben, ein paar kleine Leinwände und Bücher mit Malanleitungen. Das war der Beginn einer großen Leidenschaft. So manchen gut gemeinten Tipp habe ich versucht umzusetzen und so merkte ich bald dass ich Feuer gefangen hatte.
Es entstanden meine Traumhäuser. Dabei konnte ich mit Farben experimentieren, einfach drauflosmalen und freute mich über die teilweise sehr fantasiereichen Bilder.
Ich traute mich sogar eine kleine Ausstellung in einer Bar in Bozen zu organisieren. Wer hätte das von mir gedacht?…ich am allerwenigsten! 🙂

Noch im gleichen Jahr kam ich zu meinem ersten und bisher auch einzigen Malkurs beim Südtiroler Künstler Martin Pohl.
Die Aufgabe dort war es ein Stillleben zu malen das auf einem Tisch aufgebaut war… nicht gerade mein Lieblingsmotiv …aber ich habe eines begriffen: man kann dabei wirklich viel lernen!

Noch in derselben Woche habe ich Herbstblätter gesammelt und versucht sie malerisch umzusetzen. Automatisch muss man sich mit Komposition, Licht, Farbenwahl und vieles mehr auseinandersetzen.

Stillleben kann man natürlich auch sehr abstrakt darstellen und so probierte ich mich weiter aus:

Meine Malanfänge waren, so wie man sieht, ein großes Abenteuer….und das ist gut so. Man kann über die Qualität der Bilder diskutieren, es gut finden oder auch nicht, aber darum geht es eigentlich gar nicht. Sie haben mich nämlich dazu gebracht an mir zu arbeiten und mich immer wieder neu zu erfinden.

Mit so vielen Gefühlen wurde ich über meine Malerlei konfrontiert! Mal Freude über ein gelungenes Bild, Enttäuschung wenn es nicht so gelang wie ich wollte und dann war da noch so ein kribbeln in den Fingern wenn ich für längere Zeit keinen Pinsel in die Hand nehmen konnte. Die Malerei hat mir den notwendigen Ausgleich zum Alltag geschenkt und somit Zeit für mich.
Aber das nicht genug!
Ich habe durch die Malerei ganz tolle Menschen kennengelernt wie Heidi Maria aus der Schweiz, Anja aus Düsseldorf, Patrizia aus dem Vinschgau, Dagmar, Rudi , Candy und Gabriela aus Wien und noch ganz viele mehr! Nie wären wir uns sonst begegnet! Sie haben mir gezeigt dass ein Hobby verbindet und dass man durch gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung ganz viel Neues erleben darf und dafür danke ich sehr!
Durch die vielen Kontakte, vor allem auf Facebook, lernte ich jedoch auch vorsichtig zu sein, denn nicht alle waren so ehrlich und vertrauenswürdig wie es zunächst schien.

So, wenn ihr nun wissen wollt wie es weiterging… dann bitte ich um etwas Geduld! …der nächste Teil kommt bestimmt!

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